KI-Projekte. Wenn die Technik beim Lernen hilft.


Technik zur Unterstützung von Lernen.

Künstliche Intelligenz und Lernende Systeme können das Lernen  verbessern, wenn sie richtig eingesetzt werden. Umfassende Forschung ist dabei wichtiger denn je, um technische Entwicklungen auch aus ethischer, sozialer und rechtlicher Perspektive verstehen zu können. Lernsoftware (und KI!), Roboter- Technologische Neuerungen die noch kommen- Sie alle können Lernen unterstützen oder sogar möglicherweise verbessern. Vor allem könnte sie helfen, Zeit einzusparen, um Lernende besser betreuen zu können.

Roboter helfen beim Lernen.

Einen Einblick in die praktischen Möglichkeiten zum Thema Lernen gibt es zum Beispiel aus der Robotik an der Universität Bielefeld. Hier gibt es ein Forschungsprojekt, das den Einsatz von Robotern bei der Bildung von Kleinkindern erprobt. Die Forschung soll zeigen, ob in Zukunft Roboter hier Nachhilfe geben könnten, etwa für Kinder aus benachteiligten Familien. Das Projekt trägt den Namen L2ToR ein Video zeigt, wie es funtkioniert: https://www.youtube.com/watch?v=vlmjvKgWtmU

Wie sieht es denn aktuell mit Studien aus? Ja hier gibt es einige. interessant ist diese hier (s. auch Heise Artikel von 2017):

Eine der zur Zeit umfangreichsten Metastudien zur Wirksamkeit „adaptiver Lernsysteme“  hat Maya Escueta von der Columbia University gemeinsam mit US-Kollegen im Auftrag des National Bureau of Economic Research durchgeführt.Sie führen 29 Forschungsarbeiten in Entwicklungsländern auf, bei denen die Effekte der Lernsoftware evaluiert wurden. Die übergroße Zahl der Systeme konzentrierte sich dabei auf die Vermittlung von Mathematik und Sprachen. „Von den 29 Studien zeigen nur acht keinen Effekt und eine negative Auswirkungen“, schreiben die Forscher. „Die Mehrheit aller Studien zeigen positive Effekte.“Gemessen haben die Forscher allerdings vorwiegend den reinen Wissenserwerb.

Ebenso spannend, eine Studie aus China,von der Jiao Tong University Shanghai. Es geht darum, ob sich Kinder beim Lernen langweilen. Bei der Software hat das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) mitgearbeitet hat. Sobald die Gesichtserkennung registriert, dass ein Kind gelangweilt aussieht, bekommt es auf seinem Rechner neue Aufgaben zugewiesen.

Es werden sicherlich spannende Themen aufkommen und genauso viele Kritiker. Letztlich muss eine Gesellschaft entscheiden, was sie will und wie dies erreicht werden soll.